Marketing-Tipps

LinkedIn Ads vs Facebook Ads

LinkedIn Ads vs Facebook Ads

AdaptlyPost Team
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4 Min. Lesezeit

TL;DR — Kurze Antwort

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LinkedIn gewinnt im B2B-Bereich und bei hochpreisigem Targeting mit besserer Lead-Qualität, während Facebook bei B2C, E-Commerce und Markenbekanntheit mit niedrigeren Kosten und größerer Reichweite punktet.

LinkedIn Ads vs Facebook Ads in 2026

LinkedIn hat einen höheren Preis. Facebook bietet ein größeres Publikum. Die eigentliche Frage: Welche Plattform bringt deinem Unternehmen mehr Umsatz?

Die Antwort hängt von deinem Zielkäufer ab.

Der schnelle Entscheidungsleitfaden

Dein UnternehmenstypEmpfohlene PlattformBegründung
B2B, hochpreisig (5.000 €+)LinkedInÜberlegene Lead-Qualität, präzises Jobtitel-Targeting
B2C, E-CommerceFacebookNiedrigere Kosten pro Aktion, integrierte Shop-Tools
Lokales UnternehmenFacebookGranulares Standort-Targeting, breite lokale Reichweite
Professionelle DienstleistungenLinkedInDirekter Zugang zu Entscheidungsträgern
Markenbekanntheit (beliebig)FacebookGünstigster CPM, riesiges Publikum
Account-Based MarketingLinkedInGezielte Ansprache bestimmter Unternehmen nach Namen

Wichtige Kennzahlen auf einen Blick

KennzahlLinkedInFacebook
Durchschn. CPC$5-12$0,50-2,00
Durchschn. CPM$30-50$5-15
Kosten pro Lead$50-200$10-50
Zielgruppengröße900M+3B+
Mindestbudget~$10/Tag~$1/Tag

Auf Pro-Klick-Basis ist LinkedIn 5-10x teurer. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig höhere Kosten pro Verkauf.

Die Zielgruppen verstehen

LinkedIn: Ein professionelles Umfeld

Die Nutzerbasis:

  • Über 900M Fachkräfte
  • Geschäftliche Entscheidungsträger in einem arbeitsorientierten Mindset
  • Überdurchschnittliches Haushaltseinkommen
  • Starke B2B-Kaufabsicht

Wo das Targeting glänzt:

  • Jobtitel (CMO, VP of Sales usw.)
  • Bestimmte Unternehmensnamen und Mitarbeiterzahlen
  • Branchenvertikalen
  • Hierarchiestufen
  • Berufliche Fähigkeiten

Facebook: Die größte Reichweite

Die Nutzerbasis:

  • 3B+ Nutzer weltweit
  • Jede Zielgruppe vertreten
  • Nutzer befinden sich in einem persönlichen und sozialen Kontext
  • Geeignet für sowohl B2B- als auch B2C-Kampagnen

Wo das Targeting glänzt:

  • Persönliche Interessen und Hobbys
  • Kaufhistorie und Verhaltensweisen
  • Lebensmeilensteine (verlobt, frischgebackene Eltern usw.)
  • Lookalike-Modellierung
  • Website-Besucher-Retargeting

Targeting-Fähigkeiten im Vergleich

Targeting-KriteriumLinkedInFacebook
JobtitelExzellentBefriedigend
Bestimmte UnternehmenExzellentBefriedigend
BrancheExzellentGut
Interessen/HobbysGutExzellent
KaufverhaltenBefriedigendExzellent
DemografieGutExzellent
RetargetingGutExzellent
Lookalike AudiencesGutExzellent

Das Fazit: LinkedIn dominiert, wenn du Menschen anhand ihrer beruflichen Identität erreichen musst. Facebook dominiert bei praktisch allem anderen.

Die Kosten aufgeschlüsselt

Was LinkedIn Ads typischerweise kosten

Erwartete Bereiche:

  • CPC: $5-12
  • CPM: $30-50
  • Kosten pro Lead: $50-200+

Warum der Aufpreis?

  • Ein kleineres, exklusiveres Inventar
  • Zugang zu hochkarätigen Fachkräften erfordert höhere Preise
  • B2B-Werbetreibende zahlen grundsätzlich mehr pro qualifiziertem Lead

Was Facebook Ads typischerweise kosten

Erwartete Bereiche:

  • CPC: $0,50-2,00
  • CPM: $5-15
  • Kosten pro Lead: $10-50

Warum der niedrigere Preis?

  • Enormes Anzeigeninventar über Milliarden von Sitzungen
  • Extrem breite Zielgruppenbasis
  • Hohes Angebot im Verhältnis zur Nachfrage

ROI betrachten, nicht nur CPC

Der Vergleich der Kosten pro Klick verfehlt den Punkt. Was zählt, sind die Kosten für die Gewinnung eines zahlenden Kunden.

Hypothetisches Szenario:

KennzahlLinkedInFacebook
CPC$10$1
Klicks pro Lead20100
Kosten pro Lead$200$100
Lead-zu-Kunde-Konversion10%2%
Kosten pro Kunde$2.000$5.000

Hier kostet LinkedIn doppelt so viel pro Lead, konvertiert aber 5x so gut. Das Nettoergebnis: LinkedIn liefert Kunden zu geringeren Kosten.

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Das Prinzip: Miss über den gesamten Funnel hinweg, anstatt dich nur auf Anzeigen-Level-Metriken zu fixieren.

Szenarien, in denen LinkedIn Ads glänzen

Top-Anwendungsfälle

1. B2B-Lead-Generierung

Fokussiere dich auf Interessenten nach Jobtitel, Unternehmensgröße und Branche. LinkedIn Lead Gen Forms füllen professionelle Details automatisch aus und steigern so die Konversionsraten.

2. Account-Based Marketing (ABM)

Lade eine Zielkontenliste hoch und schalte Anzeigen ausschließlich für Mitarbeiter dieser Organisationen.

3. Hochpreisige Verkäufe ($5K+ Deals)

Wenn die Dealgrößen groß sind, werden LinkedIns höhere Pro-Klick-Kosten proportional unbedeutend.

4. Professionelle Dienstleistungen

Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Finanzberater können Interessenten nach Branche und Hierarchiestufe präzise ansprechen.

5. Talentakquise

Erreiche qualifizierte Kandidaten in einem Kontext, in dem sie bereits über ihre Karriere nachdenken.

LinkedIn-Benchmark-Daten

KennzahlDurchschnittStark
CTR0,4-0,6%0,8%+
Konversionsrate (Landing Page)3-5%8%+
Lead-Formular-Konversion10-15%20%+

Szenarien, in denen Facebook Ads glänzen

Top-Anwendungsfälle

1. B2C-Online-Handel

Native Shopping-Funktionen, dynamische Produktkataloge und unübertroffene Zielgruppenbreite machen Facebook zur ersten Wahl für E-Commerce.

2. Lokale Unternehmen

Lokalisiere Kunden nach Stadtteil, demografischem Profil und lokalen Interessen.

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3. Markenbekanntheitskampagnen

Die niedrigsten CPMs aller großen Plattformen bedeuten maximale Sichtbarkeit bei minimalem Budget.

4. Mobile App-Installationen

Robuste mobile Optimierung kombiniert mit präzisem Installations-Tracking macht Facebook ideal für App-Wachstum.

5. Retargeting

Das Facebook Pixel in Kombination mit dynamischen Anzeigen schafft eine der effektivsten Retargeting-Lösungen auf dem Markt.

Facebook-Benchmark-Daten

KennzahlDurchschnittStark
CTR0,9-1,5%2%+
Konversionsrate2-4%5%+
Lead-Formular-Konversion8-12%15%+

Verfügbare Anzeigenformate

FormatLinkedInFacebook
EinzelbildJaJa
CarouselJaJa
VideoJaJa
Stories/ReelsNeinJa
Lead-FormulareJa (ideal für B2B)Ja
Messaging-AnzeigenJaJa
Shopping/KatalogBegrenztJa (umfangreich)
DokumentenanzeigenJaNein

Deine erste Kampagne aufbauen

LinkedIn-Kampagnenarchitektur

Hierarchie:

  1. Kampagnengruppe (enthält dein Budget)
  2. Kampagne (definiert Ziel und Zielgruppe)
  3. Anzeigen (die kreativen Assets)

Praktischer Rat: LinkedIns Algorithmus benötigt ausreichend Budget, um effektiv zu optimieren. Plane mindestens $50/Tag ein, um aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen.

Facebook-Kampagnenarchitektur

Hierarchie:

  1. Kampagne (legt das Ziel fest)
  2. Anzeigengruppe (definiert Zielgruppe, Budget und Platzierungen)
  3. Anzeige (das kreative Element selbst)

Praktischer Rat: Installiere das Facebook Pixel auf deiner Website, bevor du eine Kampagne startest. Ohne zurückfließende Konversionsdaten ist eine Optimierung unmöglich.

Beide Plattformen gemeinsam nutzen

Ein Full-Funnel-Ansatz

Beispiel-Workflow:

  1. LinkedIn erreicht Entscheidungsträger und erfasst hochmotivierte Leads
  2. Facebook retargetet Besucher, die interagiert, aber nicht konvertiert haben
  3. Beide Kanäle pflegen Interessenten in Richtung einer Kaufentscheidung

Empfohlene Budget-Aufteilung

GeschäftsmodellLinkedIn-AnteilFacebook-Anteil
Primär B2B60-70%30-40%
Primär B2C10-20%80-90%
HybridTeste beides und verteile dann basierend auf Leistungsdaten

Fallstricke, auf die du achten solltest

Auf LinkedIn

  • Zu enges Targeting - Eine winzige Zielgruppe treibt die Impressionskosten drastisch in die Höhe
  • Lockere B2C-Kreationen verwenden - Der professionelle Kontext erfordert einen gepflegteren Ton
  • Lead Gen Forms ignorieren - Sie übertreffen konsequent das Senden von Traffic auf externe Landing Pages
  • Kampagnen unterfinanzieren - Ein $10/Tag-Budget gibt dem Algorithmus selten genug Daten zur Optimierung

Auf Facebook

  • Zu stark auf Interest Targeting setzen - Breite Zielgruppen mit konversionsbasierter Optimierung übertreffen häufig Interest-geladenes Targeting
  • Kreationen veralten lassen - Erneuere deine Visuals und Texte alle 2-3 Wochen, um Anzeigenmüdigkeit zu bekämpfen
  • Mobile vernachlässigen - Die überwiegende Mehrheit der Facebook-Sitzungen findet auf Smartphones statt, also müssen deine Landing Pages Mobile-First sein
  • Das Pixel überspringen - Anzeigen ohne Conversion-Tracking zu schalten bedeutet, im Blindflug zu navigieren

Abschließende Zusammenfassung

Wähle LinkedIn, wenn:

  • Du B2B-Produkte oder -Dienstleistungen verkaufst
  • Dein Targeting von Jobrollen oder bestimmten Unternehmen abhängt
  • Einzelne Dealwerte $5K übersteigen
  • Du professionelle oder Beratungsdienstleistungen anbietest
  • Du Account-Based Marketing betreibst

Wähle Facebook, wenn:

  • Du direkt an Verbraucher verkaufst
  • Du einen E-Commerce- oder Einzelhandelsbetrieb führst
  • Du einen lokalen Markt bedienst
  • Du die breitestmögliche Reichweite brauchst
  • Dein Werbebudget knapp ist

Wähle beides, wenn:

  • Eine Full-Funnel-Werbestrategie erforderlich ist
  • Du mehrere unterschiedliche Zielgruppensegmente bedienst
  • Dein Budget kontrolliertes Experimentieren unterstützt
  • Du direkte Leistungsvergleichsdaten möchtest

Beginne mit der Plattform, die am besten zu deinem Käuferprofil passt. Optimiere basierend auf Konversionen statt auf Klicks. Skaliere auf zusätzliche Kanäle, sobald die Daten es rechtfertigen.

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